Kleingarten

Kleingarten

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Getrennt von Wohnhäusern liegender und aus Beeten, Rasen und (Obst-)Gehölzen bestehender Garten. Fehlt eine Gartenlaube, spricht man von Grabeland. Meist bilden mehrere Kleingärten eine Kleingartenanlage oder -kolonie.

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Bauerngarten

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Bauerngärten sind direkt am Hof oder in der nahen Gemarkung gelegene Gärten zur bäuerlichen Selbstversorgung.

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Allee des Monats Oktober 2024: Die Lindenallee der Grünewaldstraße ist in Gefahr

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Die Lindenallee entlang der Grünewaldstraße in Braunschweig wird diesen Monat zur Allee des Monats gekürt, doch ihre Zukunft ist ungewiss. Die Deutsche Bahn plant, den Bahnübergang an der Grünewaldstraße zu erneuern, was massive bauliche Eingriffe nach sich ziehen könnte. Diese Pläne bedrohen nicht nur das Erscheinungsbild der Allee, sondern auch ihre ökologische Funktion als Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Die Allee besteht aus einer Reihe Silber-, Krim- und Holländischen Linden, die zwischen 30 und 90 Jahren alt sind und sich zwischen dem Bahnübergang und der Liebermannstraße/ Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld erstreckt. Das ehemalige Luftflottenkommando genießt Ensembleschutz. Leider ist die Allee aktuell nicht mit in diesen Schutz eingeschlossen, denn, zusammen mit den Buchen auf der gegenüberliegenden Seite, die auf dem Gelände des ehemaligen Luftflottenkommandos stehen, bilden sie über dem Radweg und dem historischen Kopfsteinpflaster ein geschlossenes Kronendach. Dieser grüne Korridor dient als wertvoller Nahrungs- und Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie die Bekassine, den Raubwürger und das Braunkehlchen sowie Kleinsäuger. Darüber hinaus fungiert die Allee als geschützter Korridor für Fledermäuse, die die Bäume zur Orientierung nutzen. Zudem stellt sie eine wichtige Verbindung zwischen den grünen Flächen des angrenzenden „Nußbergareales“ und dem Naturschutzgebiet „Riddagshausen“ dar, wodurch die Biodiversität in der Region gefördert wird. Zusätzlich zu den ökologischen Aspekten spielt die Allee eine wichtige Rolle für die Naherholung der Braunschweiger Bürger und als Schulweg für hunderte Kinder und Jugendliche, die täglich diesen geschützten Weg nutzen. Die ursprünglich geplanten Bauprojekte sahen vor, den Bahnübergang entweder durch eine Über- oder eine Unterführung...

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Allee des Monats November 2024: Alle Jahre wieder… Eine Nadelbaum-Allee wird ausgezeichnet!

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Im November 2024 fällt die Wahl auf eine besondere Allee: Die Douglasien-Allee im Forst Upjever im Kreis Friesland wird zur Allee des Monats gekürt. Sie ist nicht nur die erste Allee aus Douglasien, die diesen Titel erhält, sondern auch eine von nur drei in der Datenbank des NHB erfassten Nadelbaum-Alleen in Niedersachsen – und damit eine echte Rarität. Douglasien (Pseudotsuga), benannt nach dem schottischen Botaniker David Douglas (1799–1834), der diese Baumgattung 1827 nach Europa brachte, gehören zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Mit einer durchschnittlichen Höhe von 60 Metern sind Douglasien die höchsten Bäume Deutschlands. Zudem zählen sie zu den wichtigsten fremdländischen Holzarten und werden bei der Aufforstung von Wäldern gerne genutzt. Ihr Vorteil: Sie sind weniger anfällig für Borkenkäferbefall und können sich gut an veränderte klimatische Bedingungen anpassen. Die Douglasien-Allee im Forst Upjever wurde 1891 angelegt. Damals pflanzte man 100 Douglasien, die eine Allee von 2.400 Metern Länge bildeten. In den 1960er- und frühen 1970er-Jahren wurde sie forstwirtschaftlich genutzt, wodurch ein Großteil der Allee verschwand. Zum Glück weigerten sich die Waldarbeiter schließlich, alle Bäume zu fällen, sodass ein Fünftel der ursprünglichen Allee bis heute erhalten blieb. Der Verlauf der ehemaligen Allee lässt sich auch heute noch an verstreut stehenden Douglasien erkennen, die auf die früheren Dimensionen hindeuten. Einst führte die Allee bis zur sogenannten „Schanz“, einem historischen Hinweis auf eine frühere Verteidigungsanlage nahe der Reepsholter Hauptstraße. Aufgrund der Nähe zur Küste und der damit verbundenen starken Winde erreichen die Douglasien hier nur eine Höhe von etwa 35 Metern. Dennoch bleibt...

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Allee des Monats Dezember 2024: Ein Jahrhundert unter Linden

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Die Linde – ein Baum, der in Deutschland seit Jahrhunderten für seine Stärke und Beständigkeit geschätzt wird. In der Winterzeit, wenn die Kälte Einzug hält, erinnert sie uns an Ruhe und Schutz. So auch im Stadtviertel Siebethsburg in Wilhelmshaven, wo sich entlang der Störtebekerstraße seit 100 Jahren eine imposante Linden-Allee erstreckt. Diese etwa 650 Meter lange Doppelbaumreihe ist ein Symbol für die Kraft älterer Bäume und ihren Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt. Nicht umsonst wurde sie bei der diesjährigen Wahl zur „Allee des Jahres“ des BUND mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Katharina Dietrich, welche das Foto der Allee eingesandt hat, hebt hervor wie wichtig solche grünen Inseln für das Stadtklima und den Klimaschutz sind. Sie spenden Schatten und dadurch Kühlung im Sommer, produzieren Sauerstoff und speichern Kohlenstoffdioxid – Maßnahmen, welche die Luftqualität im urbanen Raum erheblich verbessern und für die dort lebenden Menschen der lokalen Abschwächung des voranschreitenden Klimawandel dienen. Darüber hinaus bieten sie etlichen Lebewesen Schutz- und Lebensräume und bilden entlang ihrer Linienstruktur Verbundsysteme zwischen den Mosaikbereichen der Stadt. Laut Katharina Dietrich sollten Alleen daher geschützt und gepflegt werden. Auch im Winter bleibt der Wert der Alleen ungebrochen. Wenn die kalte Luft durch die Stadt zieht und die Zweige sich unter einer Schicht aus Schnee und Eis biegen, strahlen die Alleen, ob Linde oder nicht, eine Ruhe aus, die im Kontrast zum hektischen Treiben der Stadt steht – eine Ruhe, welche zur Besinnung in der kalten Jahreszeit einlädt und die es zu schützen gilt Fotos: Katharina Dietrich

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Allee des Monats Januar 2025: Hexenholz im Kurpark Bad Nenndorf

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

[…] „In sein vergehendes Herz war ein Bucheckerlein gesunken. Diesem Sämlein gab der Riese seine ganze Kraft, die Wildheit seines Lebens, die Vollkommenheit seines Wuchses und seine herrliche Einsamkeit. Aus dem Sämlein wurde die erste Süntelbuche.“ - Bernhard Flemes, Hameln 1934 Die Süntel-Buche (Fagus sylvatica var. suentelensis) ist eine seltene Mutation der Rot-Buche. Markant sind der zumeist kurze und drehwüchsige Stamm sowie die bis zum Boden in Zickzack-Form wachsenden Äste. Die ungewöhnliche Wuchsform verleiht den Bäumen ein untypisches Aussehen und hat ihnen u.a. die Bezeichnungen Hexen- oder Teufelsholz eingebracht. Man erzählte sich damals, dass sie ausschließlich aus den Bucheckern von Hexenbesen entstehen würden. Die Süntel-Buche war früher natürlich in der Deister – Süntel-Region verbreitet. Da sie aufgrund ihrer einzigartigen Form schwer zu verarbeiten oder stapeln waren, mangelte es an wirtschaftlichem Interesse. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden daher die letzten Wildvorkommen gerodet. Der größte geschlossene Bestand alter Süntel-Buchen in Deutschland befindet sich heute im Kurpark in Bad Nenndorf des Landkreises Schaumburg. Dort pflanzte vor über 100 Jahren der Gehölzkundler Carl Thon eine Allee aus den Sämlingen der Bucheckern der imposanten Tilly-Buche. Aus den 30 angepflanzten Sämlingen entstanden durch Wurzelaustrieb und Absenker bald mehr als 100 Bäume auf 250 m Länge. Da sie nicht so alt wie die Rot-Buche und wegen ihrer breiten Wuchsform schneller morsch werden, wurden im Kurpark aufwendige Pflegemaßnahmen vorgenommen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Besonders jetzt im Januar, wenn grauer Nebel die kahlen Äste umhüllt, zeigen sich die Süntel-Buchen in ihrer vollen Pracht und mythischen Schönheit....

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Allee des Monats Februar 2025: Es rascheln die Pappeln in Ostercappeln

Geschrieben von klartxt.admin am 13. März 2025

Friedrich Rückert schrieb einst über die Pappeln: "Da stehen sie am Wege nun, die langen Müßiggänger, und haben weiter nichts zu tun und werden immer länger…" Auch wenn der Dichter den Pappeln (Populus) wenig Schmeichelhaftes nachsagte, waren sie über Jahrhunderte hinweg beliebte Alleenbäume und prägen bis heute das deutsche Landschaftsbild. Ein seltenes Zeugnis ist die Pyramiden-Pappel-Allee in Ostercappeln im Landkreis Osnabrück. Mit einer Länge von 330 Metern erstreckt sie sich in gegenständiger Anordnung in Richtung Hof Tölkhaus. Ihre hoch aufragenden, schmalen Kronen formen ein nahezu durchgängiges Kronendach und sorgen so für ein besonders harmonisches Gesamtbild. Pyramiden-Pappeln (Populus nigra 'italica') sind durch ihre Wuchsform eine leicht zu erkennende Baumart. Sie sind rein männlich, vermehren sich entsprechend vegetativ und zeichnen sich durch ihr schnelles, straff aufrechtes Wachstum aus. Diese Charakteristik macht sie zu idealen Alleenbäumen, da sie mit ihrer schlanken und hohen Wuchsform wenig Platz beanspruchen, aber ihre Funktion als Wegweiser in besonderer Form erfüllen.Ihre Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als sie aus Italien nach Frankreich und schließlich nach Deutschland eingeführt wurden. Die erste Monographie über die Säulenpappel wurde 1762 von Pelée de St. Maurice verfasst. Besonders im 18. und frühen 19. Jahrhundert war sie als Alleebaum äußerst beliebt, bevor sie später von anderen, beständigeren Baumarten, wie der Säuleneiche, verdrängt wurde. Ihre heutigen Bestände sind dadurch rar, melden Sie uns also gerne Ihre Alleen unter alleen-niedersachsen.de oder, nach vorheriger Anmeldung auf der Website, über die Alleen2Go-App. Fotos: Max Peters

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Arboretum

Geschrieben von klartxt.admin am 12. März 2025

Ein Arboretum ist eine lebende Sammlung von Bäumen, um die Vielfältigkeit von aus- und inländischen Arten und Formen darzustellen.

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Bauernhaus

Geschrieben von klartxt.admin am 12. März 2025

Unter Bauernhaus wird hier das Wohn- und Wirtschaftsgebäude eines landwirtschaftli­chen Betriebes verstanden, daneben gibt es  Scheu­nen,  Speicher und andere  landwirtschaftliche Nebengebäude.

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Niederwald

Geschrieben von klartxt.admin am 12. März 2025

Ein Niederwald besteht aus Bäumen, die aufgrund fortgesetzten Schneidens und Wiederaustreibens besonders markant gewachsen sind.

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Krattwald

Geschrieben von klartxt.admin am 12. März 2025

Ein Krattwald (auch Stühbusch) besteht wie ein  Niederwald aus Laubbäumen, die regelmäßig auf den Stock gesetzt werden und deshalb bizarre Wuchsformen aufweisen.

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