Abri
Ein Abri ist ein natürlich entstandenes, durch unterschiedliche Gesteinshärte herausgewittertes Felsdach. Eine Höhle ist ein natürlicher, von Menschen begehbarer Hohlraum im Gestein.
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Ein Abri ist ein natürlich entstandenes, durch unterschiedliche Gesteinshärte herausgewittertes Felsdach. Eine Höhle ist ein natürlicher, von Menschen begehbarer Hohlraum im Gestein.
WeiterlesenGruppe von Wohnhäusern, meist regelmäßig angelegt und in gleicher Bauart (meist kleine Grundrisse, max. 3 Stockwerke) und einheitlichem Baustil (z. B. Historismus, Jugendstil, neue Sachlichkeit) in der Nähe industrieller oder bergbaulicher Produktionsstätten.
WeiterlesenÖrtlichkeit innerhalb einer Siedlung. Je nach Zweck unterscheidet man:
WeiterlesenEin Drubbel (süddt. Weiler) ist ein kleines →lockeres Haufendorf von drei bis fünfzehn, meist fünf bis zehn Bauernhöfen (s. Abb. Kap. 1.5.1). Die einzelnen Hofstellen sind oft von beträchtlicher Größe und liegen i. d. R. ungeordnet beieinander, weshalb später entstandene Ortsdurchfahrten, die sich der Lage der Höfe anpassten, recht kurvenreich sein können. Viele Drubbel liegen nahe einer Quelle oder eines Wasserlaufs in direkter Nachbarschaft zum gemeinsamen Altackerland, dem Esch (→Plaggenesch), weshalb der Drubbel auch Esch- oder Eschranddorf genannt wird. Heidekolonien weisen keine einheitliche Form auf, bestehen aber ähnlich wie der Drubbel oft aus einer lockeren und unregelmäßigen Anordnung der Bauernhöfe.
WeiterlesenGedrängte, unregelmäßige Anordnung mehrerer Bauernhöfe umgeben von einer verhältnismäßig ausgedehnten, unbesiedelten Flur. Die Höfe stehen trotz der Enge meist isoliert, haben i. d. R. unregelmäßige Grundrisse und sind von engen, winkligen Straßen, Gassen und Zufahrten durchzogen. Man unterscheidet zwischen großen geschlossenen und kleinen lockeren Haufendörfern. Eine besondere Form des Haufendorfes ist das Sackgassendorf. Es hatte ursprünglich eine umschließende Wallhecke und nur einen mit einem Schlagbaum zu sperrenden Zugang, von dem aus die Hofstellen zu erreichen waren.
WeiterlesenLanggestreckte Aneinanderreihung zahlreicher Hofstellen entlang einer Siedlungsleitlinie (Kanal, Deich, Bach, Straße, Damm). Merkmal aller Hufendorftypen ist (im Gegensatz zum →Straßendorf) die dazugehörige →Hufenflur, das sind schmale, parallel verlaufende hofanschließende Besitzparzellen, die rechtwinklig zur Siedlungsleitlinie verlaufen und oft durch Gräben, Hecken oder Wege begrenzt sind. Der ganze Landbesitz eines Hofes besteht i. d. R. aus einer einzigen Hufe (Ackernahrung), während bei den anderen Dorftypen die Ackerparzellen über die Dorfflur verteilt im Gemenge liegen.
WeiterlesenDorf mit einem zentralen Platz, meist in Gemeindebesitz, umgeben von Hofstellen oder Gemeinschaftsgebäuden. Man unterscheidet drei Typen:
WeiterlesenEine Rodungsinsel ist eine Siedlung (Dorf oder Einzelhof) mit umliegenden Acker- und Grünlandflächen innerhalb eines Waldes. I. d. R. liegt die Siedlung in der Mitte der Freifläche. Rodungsinseln können allerdings leicht verwechselt werden mit Dörfern, die durch spätere Aufforstung wie Rodungsinseln erscheinen (z. B. in der Südheide oder im Wendland). Solche Dörfer erkennt man an Spuren ehemaliger Acker- oder Wiesenbewirtschaftung (z. B. →Terrassenäcker, →Wölbäcker oder →Bewässerungswiesen) im umgebenden Wald.
WeiterlesenDas Straßendorf ist wie das →Hufendorf ein Reihendorf, bei dem die Hofstellen beiderseits der Straße aufgereiht sind. Im Gegensatz zum Hufendorf liegt das Ackerland der Höfe im Gemenge in der Flur verteilt, hat also nicht unbedingt direkten Hofanschluss.
WeiterlesenBei der Streusiedlung haben die Hofstellen keinen dörflichen Zusammenhang, sondern liegen als Einzelhöfe isoliert voneinander. Einzelhöfe, die inmitten ihrer Ländereien liegen, nennt man auch Kamphof. Jüngere Einzelhöfe, die im Zuge von Arrondierungen oder Flurbereinigungen entstanden sind, nennt man Aussiedler- oder Einödhof. Ein Gräftenhof ist ein burgähnlich von einem Wassergraben umschlossener Einzelhof.
WeiterlesenWüstungen sind ehemalige, aufgegebene Siedlungen des Mittelalters oder der Neuzeit, die in Wäldern oder im Grünland oft mit bloßem Auge an →Wölbäckern oder ehemaligen →Terrassenäckern, seltener an Hauspodesten oder Ruinenresten zu erkennen sind. Im Ackerland, wo Bodenmerkmale durch den Einsatz schwerer Maschinen zerstört werden, kann eine Konzentration von Siedlungsabfall (insbesondere Keramik wie Topfscherben oder Dachziegel) auf eine ehemalige Siedlung hinweisen. Auch alte Flurkarten und Flurnamen können Hinweise auf Wüstungen geben.
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