Bergbau, Handel, Industrie, Gewerbe

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Glashütte

Ort zur Herstellung von Glas. Äußere Merkmale jüngerer Glashütten sind seit 1870 eine spezielle Dachform des Glashüttengebäudes sowie ein Schornstein. Das Dach war als Satteldach konstruiert und hatte einen zusätzlichen Dachlüfter, einen kleinen seitlich offenen Aufsatz zum Entweichen der Hitze.

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Halde

Eine Halde (auch Kummerhaufen) ist eine Aufschüttung von bergbaulich gewonnenem, unsortiertem Gesteinsmaterial. Eine Berge- oder Grubehalde entsteht bei untertägigem Abbau (es gibt kaum eine Grube ohne Halde!). Von einer Abraumhalde spricht man bei Tagebaubetrieben oder →Stein­brü­chen. Eine Schlacken­hal­de besteht aus Abfallstoffen der Verhüttung und ist neben unscheinbaren Mauerresten das einzige Relikt einstiger Schmelzöfen. Bei einem hohen Anteil an Schwermetallen kann die Schlackenhalde eine spezielle Vegetation (Schwermetallflur) auf­weisen. Morphologisch lassen sich Hanghalden (am Hang aufgeschüttet), Plateauhalden (flach geschüttet, in ebenem Gelände) und steile Kegelhalden (z. B. Kalisalzbergbau) unterscheiden.

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Kuhle

Die Bezeichnung Kuhle dient hier als Sammelbegriff für Vertiefungen der Erdoberfläche, die durch obertägigen Abbau von mineralischen Rohstoffen entstanden sind; ausgenommen sind Vertiefungen durch Bergbautätigkeiten in Festgestein (→Pinge). Ihre Größe liegt zwischen wenigen Quadratmetern und vielen Hektaren (moderner Tagebau), ihre Tiefe kann 20 Meter und mehr betragen. Je nach Bodendurchlässigkeit und Grundwasserstand können Kuhlen nach Einstellung des Abbaus mit Wasser gefüllt sein (z. B. Ziegelteich, Baggersee).

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Meilerplatz

Meilerplätze (auch Köhlerplatten) sind mehr oder weniger runde Plätze von bis zu zehn Metern Durchmesser, an dem Meiler stehen oder standen. Ehemalige Meilerplätze sind nur an Holzkohleresten im Boden zu erkennen, in Hanglage auch an einer ebenen, terrassenförmigen Ausbuchtung.

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Ofen

Unter Öfen werden hier Kalk- bzw. Gipsbrennöfen zur Herstellung von gebranntem Kalk bzw. Gips zusammengefasst. Öfen gibt es auch im Verhüttungswesen (→Bergbaubauwerke), bei der Glasherstellung (→Glashütte) oder in →Zie­geleien.

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Pinge

Eine Pinge ist eine durch Bergbau entstandene Vertiefung. Man unterscheidet nach Gestalt und Ursache:

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Saline

Stätte zur Gewinnung von Salz aus Sole. Zu einer Saline gehörten i. d. R. Betriebsgebäude, teilweise Gradierwerke (mehrere Meter hohe, mit Schwarzdornreisig behängte Holzgerüste), →Gräben zur Wasserzu- und -ableitung und →Teiche.

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Schacht

Senkrechter (früher auch stark geneigter) Zugang einer Grube. Man unterscheidet Hauptschächte zum Abtransport des geförderten Materials mittels →Fördergerüsten (siehe Abb.) von Wetterschächten und Lichtlöchern zur Belüftung.

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Steinbruch

Aufschluss zum Abbau von Steinen als Baustoff. Steinbrüche können zwischen wenigen Quadratmetern und vielen Hektar groß sein und entsprechend hohe Wände aufweisen. In ihrer Nähe können →Hohlwege infolge des Abtransports, →Halden oder →Steinhauerplätze zu finden sein.

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Stollen

Ein Stollen ist ein unterirdischer horizontal oder schräg (im Gegensatz zum vertikalen →Schacht) angelegter Gang im Bergbau. Stollen dienen zum Aufschluss der Lagerstätte (Suchstollen, „Versuchörter“), zur Förderung (Förderstollen, Tagesförderstrecken) und zur Luftzufuhr („Bewetterung") sowie zur Entwässerung (Wasserlösungsstollen, Erbstollen) des Bergwerks (Grube). Obertägig sichtbar sind nur die Stolleneingänge (Stollenmundlöcher), die unterhalb oft eine →Halde aufweisen.

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Torfstich

Längliche, max. 2 m tiefe, i. d. R. mit Wasser vollgelaufene eckige Gruben (Pütten) zur Gewinnung von Schwarztorf durch Handabbau (siehe Abb. Kap. 1.3.5). Oft sind die Pütten durch Wege erschlossen und liegen im Abstand von 1-2 m parallel nebeneinander.

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