Allee des Monats Mai 2025: Die NINO-Allee in Nordhorn: Geschichte trifft Wandel

Allee des Monats Mai 2025: Die NINO-Allee in Nordhorn: Geschichte trifft Wandel

Geschrieben von klartxt.admin am 12. Juni 2025

Als das Gelände der ehemaligen Textilfabrik NINO in Nordhorn ab 2009 neu erschlossen wurde, begann ein neues Kapitel in der Geschichte dieses traditionsreichen Standorts. Neben dem denkmalgeschützten Spinnereihochbau, der nach jahrzehntelangem Leerstand zum Herzstück eines Kompetenzzentrums für Wirtschaft und Innovation wurde, entstand auch eine neue Straße: die NINO-Allee. Benannt nach dem 1897 gegründeten Textilunternehmen Niehues & Dütting (kurz: NINO), markiert sie symbolisch den Wandel vom Produktionsstandort zum modernen Kompetenzzentrum. Seit der offiziellen Eröffnung des sanierten Hochbaus im Jahr 2010 steht der Ort sinnbildlich für Strukturwandel, Neuanfang und städtebauliche Perspektive.

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Allee des Monats April 2025: Vergängliche Kirschblüte

Geschrieben von klartxt.admin am 12. Juni 2025

Die Vögel zwitschern, die Sonne wärmt das Gesicht und die Luft ist schwer von Blütenduft. Der Frühling zeigt sich von seiner angenehmen Seite. Es ist die Zeit, in der Jacken wahlweise getragen oder lässig über den Arm geworfen werden, in der der Garten flott gemacht wird und aufgebrauchte Vitamin-D-Depots durch zahlreiche Spaziergänge wieder aufgefüllt werden. Die Bäume kleiden sich zunehmend in junges Laub, manche tragen bereits erste Blütendächer, die weiß- bis tiefrosafarben erstrahlen. Jährlich werden dabei neue Fotospots gekürt, um die Essenz des Frühlings möglichst eindrucksvoll festzuhalten. In diesem Jahr lohnt sich ein Abstecher in die Pestalozzistraße in Braunschweig, denn dort blüht Ende April die japanische Zierkirsche, die sich als Allee entlang von Häusern aus der Gründerzeit erstreckt.

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Zaun

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Ein Zaun dient zur Begrenzung, zur Einfriedung und in neuerer Zeit auch als Sichtschutz einer Par­zelle. Bauweise und -material historischer Zaun­arten sind vielfältig und können je nach Region variieren, z. B. Holzzaun, Staketen­zaun, Flecht­zaun aus Weidenzweigen, Steinplattenzaun (im Weserbergland, bestehend aus Sandsteinplatten von mehreren m2 Größe), Eichenbohlenzaun (in Heidegebieten) u. v. a.

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Wölbacker

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Wölbäcker (Hochäcker) bestehen aus parallelen, lang­gestreckten (→Langstreifenflur) und in der Mitte erhöhten Ackerbeeten (Ackerstreifen), die in der Breite meist nur 8 bis 20 Meter messen und gegenüber den dazwischen liegenden Furchen um bis zu 1 m erhöht sind. Für den Laien sind Wölbäcker nur schwer zu erkennen.

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Weinberg

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Kultur der Weinrebe, i. d. R. in südlicher Exposition am Hang angelegt. Bei zunehmender Steilheit kann der Hang mittels →Stufenrainen oder →Trockenmauern terrassiert sein.

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Wallhecke

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Eine Wallhecke ist ein mit Bäumen oder Sträuchern bewachsener Wall; andere Bezeichnungen sind Euwer; Oiwer oder Knick. Die klassische Wallhecke hat beiderseits parallele Gräben, aus denen das Material für den Wall entnommen wurde. Diese Gräben können heute verfüllt oder verlandet sein. Steht die Hecke auf einem Wall aus Steinen, spricht man auch von einem Steinknick (vgl. →Lese­steinwall). Ein Weg zwischen zwei parallelen Wallhecken (Doppelknick) heißt Redder. Tritt­stufen zum Über­que­ren eines Grabens einer Wallhecke heißen Stegel oder Steggelsch. Ehemalige Wall­hecken können sich mangels Pflege zu Baumreihen oder zu unbewachsenen →Wällen (z. B. →Pflanzkämpe) entwickeln.

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Trift

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Streifen aus →Magerrasen oder →Heide, vereinzelt mit Gehölzen (z. B. Wacholder) durchsetzt, auf dem Viehherden zu Weideplätzen getrieben wurden (→Allmende) oder werden. Oft waren Triften seitlich durch →Wallhecken, →Wälle oder →Gräben begrenzt, um die Aufsicht über das Vieh zu erleichtern.

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Tränke

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Natürliche oder künstlich geschaffene flache Wasserstelle, an die das Vieh zum Tränken geführt wurde; entweder ein Dorfteich, ein kleiner Teich außerhalb der Siedlung, eine mit Grund- oder Regenwasser gefüllte Mulde oder eine flache Stelle an einem Bachufer. Eine spezielle Form der Tränke im Küstenraum ist der Fething (→Wurt).

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Terrassenacker

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Terrassenäcker finden sich v. a. in Hanglagen des Berglandes und bestehen aus mehreren, mehr oder weniger parallel zur Höhenlinie verlaufenden Hangstufen (Ackerterrassen). Der Terrassenacker ist im Vergleich zum steilen Hang vergleichsweise eben und hat je nach Hangneigung eine Breite von zwei bis zehn Metern, so dass der Hang getreppt wirkt. Steile Terrassenhänge zwischen Terrassenäckern heißen Stufen- oder Hochraine und wurden mit Grasbewuchs, →Wallhecken oder →Lese­stein­wäl­len ge­gen Erosion geschützt. Ein Höhenunterschied am Übergang von Wald oder Grünland zu einem unterhalb gelegenen Acker wird Kulturwechselstufe genannt und ist durch Bodenabtrag auf dem Acker entstanden.

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Speicher

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Speicher sind getrennt vom Haupthaus stehende Gebäude aus Fachwerk, Holz oder Stein zum Aufbewahren von Vorräten oder Handelsgütern. Im Gegensatz zur →Scheune ist der Speicher meist nicht mit einem Erntewagen befahrbar. Oft haben Speicher zwei z. T. nach oben breiter werdende Stockwerke. Der unterste Stock kann zum Schutz vor Einbrechern fensterlos und mit einer besonders stabilen Tür ausgestattet sein. Wegen Brandgefahr konnten Speicher mit Lehm überzogen sein (Lehmspei­cher). Bei Treppenspeichern war das Dachgeschoss zusätzlich von außen über eine Treppe erschlossen.

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Streuwiese

Geschrieben von klartxt.admin am 19. März 2025

Streuwiesen sind Wiesen, die nur einmal im Jahr (August/ September) gemäht werden, um Gras zur Stalleinstreu zu gewinnen. Sie sind i. d. R. gekennzeichnet durch sumpfige Standortverhältnisse, die eine intensivere Grünlandnutzung ausschließen. Eine typische Pflanzenart der Streuwiesen ist z. B. das Pfeifengras.

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