Allee des Monats Oktober 2016

Allee des Monats Oktober 2016

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die Graf-Stolberg-Allee in Melle-Sondermühlen im Landkreis Osnabrück ist die Allee des Monats Oktober 2016. Benannt ist die Allee nach dem Dichter Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, der 1819 auf Gut Sondermühlen starb. Die wunderbare vierreihige Allee aus ca. 170-jährigen Stiel-Eichen führt von der ehemaligen barocken Gartenanlage des Gutes Sondermühlen bis zum Sondermühlener Holz, durch das sich die Allee bei ihrer Anlage im frühen 18. Jahrhundert in mehrere Wegstrahlen verzweigte. Von diesen Alleeverläufen im Wald, die neben der Funktion als Zuwegung wohl auch der Jagd dienten, sind noch zwei Wege vorhanden. In der Mitte der Allee verläuft der Fahrweg, der bei der Anlage hohlwegartig vertieft wurde, um einen durchgehenden Blick bis in den Wald zu haben. Auf beiden Seiten verläuft zwischen den Baumreihen ein schmaler Fuß- bzw. Reitweg.Nach dem Erwerb des Gutes Sondermühlen durch den Grafen von Platen Hallermund im Jahr 1972 konnte seine Tochter Sabine Freifrau von Richthofen im Jahr 2005 die Allee erwerben, die seit der Säkularisierung im Besitz des Landes Niedersachsen war. Die Allee wurde seither umfassend saniert, von der Naturverjüngung befreit und nachgepflanzt. Die durch eine Hochspannungsleitung entstandene Lücke ist mit Holländischer- und Sommer-Linde bepflanzt. Aufgrund der Höhenbegrenzung unter der Freileitung sollen die Linden als girlandenartige Festonallee geformt werden. Als Einzelbäume begleiten die Allee auch Vogel-Kirschen und Rotbuchen. Am Beginn der Allee stehen als eine Art Entrée auf jeder Seite Rosskastanien. Fotos: Foto: A. Hoppe. (NHB)

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Allee des Monats November 2016

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Heute präsentieren wir Ihnen die Allee des Monats November 2016: Es handelt sich um die Meedenstraße in Varel-Moorhausen im Landkreis Friesland! Bei der fast wie eine gotische Kathedrale wirkenden Allee handelt sich um eine dammartig angelegte und gepflasterte Moorstraße, die auf einer Länge von 2400 m von mehr als 100-jährigen dicht an dicht stehenden Eichen flankiert wird, die mit ihren tiefreichenden Wurzeln zur Stabilität der Allee auf dem weichen Mooruntergrund maßgeblich beitragen. Der Name dieser Allee „Meedenstraße“ ist herzuleiten von Mehde – Mähde – Mahd, Namen für Wiesen/Mähland.Die sechzehn in Varel vorkommenden Mooralleen sind durch zunehmenden Verkehr gefährdet, weil die Fahrbahnen in Teilen einsinken können.Die Erfassung dieser Allee und die wunderbaren Fotos sind Heidrun Heinze von der NABU-Ortsgruppe Varel zu verdanken, die zusammen mit Elsbeth Lohmann allein im Gebiet der Stadt Varel 42 Alleen mit einer Gesamtlänge von fast 35 Kilometern sowie zahlreiche weitere in den angrenzenden Gemeinden sowie im Landkreis Ammerland dokumentiert hat. Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich für das großartige Engagement! Fotos: H. Heinze, Varel.

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Allee des Monats Dezember 2016

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Zum letzen Mal in diesem Jahr präsentieren wir die Allee des Monats: die Sommerlindenallee in Marxen im Landkreis Harburg wird zur Allee des Monats Dezember 2016. Aufgrund ihrer Geschlossenheit und landschaftsprägenden Wirkung zählt sie zweifellos zu den wertvollsten Alleen im Nordosten Niedersachsens. Besonders an klassifizierten Straßen (Bundes, Landes- und Kreisstraßen) sind solche Alleen sehr selten geworden. Die meisten Alleen sind dem Ausbau der Straßen in den 1950er bis 1970er Jahren zum Opfer gefallen. Um so bemerkenswerter ist es, dass der Landkreis Harburg seit Jahren systematisch anhand eines „Leitfadens zum Erhalt und Schutz von Alleen und Baumreihen im Landkreis Harburg“ Nachpflanzungen von Straßenbäumen durchführt.An der jetzt ausgezeichneten, 1,3 Kilometer langen Allee erfolgte im Winter 2015/2016 eine Nachpflanzung von 44 Bäumen. Insgesamt sind im Kreisgebiet seit dem Winter 2011/2012 an 14 Alleenabschnitten an Kreisstraßen insgesamt 660 Bäume nachgepflanzt worden, als Kompensation für aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällte Bäume oder auch als Ausgleichsmaßnahme von Neuversiegelungen.Diese Vorgehensweise sollte beispielgebend für viele weitere Kommunen sowie das Land und den Bund sein. Fotos: Foto: A.  Hoppe. (NHB)

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Die Allee des Monats Januar/Februar 2017 ist die historische Eichenallee in Neuhaus/Solling

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Diese über 260 Jahre beeindruckende alte Allee steht stellvertretend für das Mitte des 18. Jahrhunderts durch Johann Georg von Langen angelegte und mindestens niedersachsenweit einzigartige System von Eichenalleen, das in Teilen noch erhalten ist. Die Anlage der Alleen stand um 1750 in Zusammenhang mit der Vermessung und Neueinteilung der Forsten im Solling sowie der erstmaligen Anlage neuer, gerader Wege.Die Niedersächsische Landesforsten im Solling erhalten und ergänzen die Eichenalleen, auch um die Eichenbestände miteinander zu verbinden und die Lebensräume spezialisierter Bewohner alter Eichen wie Mittelspecht und Hirschkäfer zu vernetzen. In einem Patenschaftsprojekt zwischen dem Forstamt Neuhaus und der Georg-von-Langen-Schule in Holzminden pflanzen auch die Absolventen der Abschlussjahrgänge Alleebäume, um auch langfristig die typischen Eichenalleen zu erhalten. Fotos: Foto: A. Hoppe. (NHB)

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Allee des Monats März 2017 ist die Eichen-Allee am Süd-Nord-Kanal bei Georgsdorf

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Es handelt sich um eine Besonderheit in Niedersachsen, da die über 100-jährigen Eichen auch den Kanal säumen und so eine Allee an einer Wasserstraße entsteht. Daneben verläuft zusätzlich ein kleiner Weg, der ebenfalls als Allee angelegt ist. Als Teil des Kanals steht die gut 2,5 km lange Allee auch unter Denkmalschutz. Sie soll mit dieser Auszeichnung stellvertretend für die Alleen entlang des weit verzweigten Kanalsystems in der Grafschaft Bentheim und im Emsland stehen. Die Kanäle wurden zwischen 1871 und 1904 gebaut und dienten neben dem Gütertransport auch der Entwässerung der Moore. Die Schiffe wurden dabei bis zum Einsatz von Motorschiffen mit Segeln oder durch Treideln angetrieben. Dabei zogen Pferde die Schiffe stromauf. Die alten Treidelwege sind teilweise noch zwischen Baumreihe und Kanal erkennbar und werden heute zum Spazieren oder Joggen genutzt. Weitere wertvolle Alleen finden sich beispielsweise am Nordhorn-Almelo-Kanal, am Ems-Vechte-Kanal oder am Coevorden-Piccardie-Kanal. Hier sind entweder die Wasserstraßen oder die Wege neben den Kanälen als Allee angelegt. Jedoch nur in Georgsdorf findet sich beides gleichzeitig, wodurch drei Reihen entstehen und die Allee unser Favorit geworden ist. Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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Die Allee des Monats April 2017 ist die Eichenallee im Naturschutzgebiet Bornbruchsmoor

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die Allee besteht aus über 100 Jahre alten Stieleichen und führt entlang des Waldlehrpfades im Naturschutzgebiet (NSG). Das NSG liegt östlich der Ortschaft Knesebeck im Landkreis Gifhorn und wird von den Niedersächsischen Landesforsten betreut. Die systematisch an den Wegen angepflanzten Eichen zeugen dabei von den Bemühungen, den kulturhistorischen Weg zur Burg Knesebeck gegen die Gräben zu sichern. Neben den Gräben sind zudem die Kiefern und Eichen im Wald die Zeugen der Entwässerung und forstwirtschaftlichen Nutzung des Moores. Sauerstoff und Nährstoffe sind im sandigen Moorboden Mangelware, sodass sich hier ohne menschliche Einflüsse nur bestimmte Pflanzenarten durchsetzen. Seit 1972 wurde die Bewirtschaftung im Gebiet eingestellt und so kann sich ein Wildnisgebiet entwickeln. Nach und nach staut sich das Wasser wieder an, Totholz wird im Wald belassen und die Baumverjüngung erfolgt auf eine natürliche Weise. Dadurch kommt am Standort ein Moorbirken-Bruchwald zurück. Die Allee führt entlang des Walderlebnispfad Knesebeck durch den Naturwald, der mit seinen zahlreichen Informationstafel umfangreich über das Leben und die Entwicklung im Wald informiert und ein sehr schönes Ausflugsziel für den Frühling darstellt.Darüber hinaus finden sich im Landkreis Gifhorn eine Vielzahl erhaltenswerter Alleen, die durch das hohe Alter der Bäume, ihre Vollständigkeit, den durchgängigen Kronenschluss über der Fahrbahn oder ihrer kulturhistorischen Bedeutung prägende Landschaftsbildelemente darstellen. Dazu gehört beispielsweise die Sommerlindenallee an der K 1 nördlich von Lüsche, die Allee aus Linden und Ahorn an der B 244 zwischen Isenhagen und Hankensbüttel sowie die Birkenallee an der L 265 bei Bokel. Gerade letztere ist durch die geplante Erneuerung und Verbreiterung der...

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Die Von-Steuben-Allee in Quakenbrück ist unsere Allee des Monats Mai 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die etwa zwei Kilometer lange Allee steht dabei repräsentativ für die Landschaft des Artlandes im Binnendelta der Hase, die noch immer reich an Alleen ist.Die besonders markante Von-Steuben-Allee besteht aus über 150 Jahre alten Stieleichen und führt entlang der Deichhase von der Sohlgleite zur Quakenbrücker Altstadt. An der Sohlgleite werden die größeren Wassermassen der Hase seit dem 18. Jahrhundert um die Stadt herumgeführt, und der dadurch ruhige frühere Hauptarm des Flusses kann als Deichhase von der Allee auf eben diesem Deich begleitet werden.Die Von-Steuben-Allee durchzieht dabei mit landschaftsprägender Wirkung die flache Weidelandschaft östlich von Quakenbrück und wird von Kraftfahrzeugen verschont. Beliebte regionale und überregionale Wanderwege führen über diese Strecke im Schatten der Eichen und über Abzweigung der Flussarme gelangt man in die historische Fachwerk- und frühere Hansestadt Quakenbrück.Schon in dem alten „Nationallied“ des Artlandes werden die flussbegleitenden Alleen besungen: „Wo saft‘ge Äcker gold’ne Saaten tragen,wo knorr’ge Eichen auf zum Himmel ragen,sich spiegeln in des Flusses klarer Flut:da ist mein schönes Artland, da ist’s gut!“ Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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Die Bombergallee in Bad Pyrmont ist die Allee des Monats Juni 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die gut 500 Meter lange Allee kann als Teil der Pyrmonter Gartengestaltung gesehen werden, bei der die gestalterischen Elemente des Barock mit denen des englischen Landschaftsparks miteinander verbunden werden.Die Allee zeichnet sich dadurch aus, dass die Linden noch heute aus der ersten Pflanzung von 1883 stammen und somit bereits über 130 Jahre alt sind. Zudem stehen die Bäume in einem dichten Abstand von sechs Metern, wodurch ein beeindruckender „Tunneleffekt“ entsteht. Die Bombergallee stellt zudem eine Verbindung zur Klosterallee her und gliedert auch die später geschaffenen Bereiche des Bergkurparks in Bad Pyrmont. Gleichzeitig entsteht eine „Grüne Achse“, die den historischen Kurpark, den Bergkurpark und den Wald des Bombergs vereinigt.Verantwortlich für die Allee ist Friedrich Dirks, der diese am 18. April 1883 erstmals seinem Auftraggeber Fürst Georg Victor von Waldeck-Pyrmont präsentieren konnte. Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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Die Evenburg-Allee in Leer ist die Allee des Monats Juli 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die in vier Reihen angelegte und knapp 900 Meter lange Allee führt direkt auf das Schloss Evenburg zu und weist durch die mächtigen Linden, Eichen und Buchen eine landschaftsprägende Wirkung auf.Die 1642 errichtete Evenburg umgab zunächst ein Barocker Garten, der nach und nach in einen Englischen Garten mit einer malerischen Landschaft umgewandelt wurde. Die Evenburg-Allee wurde 1787 erstmals auf einer Karte erwähnt, 1861 noch einmal erweitert und behielt ihre barocke Bestimmung bis heute. Zwar mussten inzwischen alle Bäume der ersten Pflanzung ausgewechselt werden, aber auch der aktuelle Bewuchs mit prächtigen Linden in der Hauptallee und Eichen und Buchen in den Seitenalleen führt zu einem kathedralartigen Eindruck. Dabei ist vor allem der sogenannte ‚Himmelsstrich‘ zu beachten, der von den Park-Verantwortlichen bewusst freigehalten wird. Seit Mai 2014 ist das Schloss Evenburg zudem als Zentrum für Gartenkultur geöffnet, indem verschiedenen Dauer- und Sonderausstellungen zu verschiedenen Aspekten der Gartenkunst zu bestaunen sind. Zudem werden auch Gärtnersprechstunden, Führungen durch den denkmalgeschützten Park und Gartenvorträge angeboten. Informationen zum Zentrum für Gartenkultur sind unter http://evenburg.landkreis-leer.de/Schloss-Park-Evenburg/Zentrum-f{b383dcc7d94cd80ac3dd35ac85432af2d585a6802ca687c27a94fe3d5b4073e7}C3{b383dcc7d94cd80ac3dd35ac85432af2d585a6802ca687c27a94fe3d5b4073e7}BCr-Gartenkultur einsehbar. Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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Die Heinder Allee ist die Allee des Monats August 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die Allee im gleichnamigen Ort ist ein historischer Kirchweg zwischen der Kirche in Heinde und dem Nachbarort Listringen, hat ihren Ursprung im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts und ist als Naturdenkmal geschützt. Die Besonderheit besteht in der einmaligen Pflanzdichte der Allee. Auf einer Länge von etwa einem Kilometer wurden circa 670 Winter-Linden gepflanzt. Dies entspricht einem Gehölzabstand von drei Metern innerhalb der Reihe.Damals wie heute stehen der Kirchweg und seine Allee der Öffentlichkeit zum Flanieren bzw. zum Kirchgang zur Verfügung. Dies kann am Sonntag, 17. September 2017 ab 16 Uhr auf eine besondere Art und Weise geschehen: Im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage findet innerhalb des einzigartigen Naturdenkmals ein Wandelkonzert statt.Das Publikum wird vom Bläserchor Heinde in der barocken Dorfkirche von Heinde begrüßt. Anschließend führt das Konzert über den alten Kirchhof, zur Heinder Allee und durch diese hindurch. An der rund einen Kilometer langen Strecke gibt es musikalische Entdeckungen und akustische Wegmarken, die von Studierenden des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Matthias Rebstock konzipiert wurden. Das Wandelkonzert endet mit einem Auftritt des Ensembles hornroh, die unter freiem Himmel auf ihren geheimnisvoll-archaisch klingenden Alphörnern spielen.Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden sich unter https://www.musiktage.de/de/konzerte/konzert/819 Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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Die Eschen-Allee im Heppenser Groden in Wilhelmshaven ist die Allee des Monats September 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die Allee verläuft über eine Länge von knapp 850 m entlang des Ölhafendamms und überzeugt durch ihre hohe Vollständigkeit, das geschlossenen Kronendach und den dadurch entstehenden Tunnel-effekt. Da das Stadtgebiet hier auch durch landwirtschaftliche Flächen geprägt wird, weist die Allee einen landschaftsprägenden Charakter auf. Die Auswahl der Allee in Wilhelms-haven steht stellvertretend für die hohe Anzahl an Eschen-Alleen an der Nordseeküste, deren Vorkommen sich in den Marschbereichen dieser Region im landesweiten Vergleich häuft. Zudem möchten wir mit dieser Auswahl auf das Eschentriebsterben hinweisen, dass die heimische Esche (Fraxinus excelsior) massiv in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt. Das Eschentriebsterben konnte in Deutschland erstmals 2002 beobachtet, ein Erreger 2007 nachgewiesen und 2010 identifiziert werden: Das Falsche Weiße Stängel-becherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) kommt ursprünglich aus Japan, wo es die Mandurische Esche befällt, und hat sich inzwischen über fast ganz Europa ausgebreitet. Während in Japan eine wechselseitige Anpassung (Koevolution) stattgefunden hat, entsteht bei der heimischen Esche durch den Befall mit dem Pilz ein chronischer oder letaler Krankheitsbefall. Ab Mitte Juli treten an den Blättern der Esche braune Nekrosen auf, die die Blätter welk werden lassen und letztendlich zu einem verfrühten Blattfall führen. Ältere Eschen können diese Kronenauflichtung durch Ersatztriebe und eine Verbuschung der Krone auffangen, während bei jungen Eschen die Nekrose schnell stammumfassend wird und die Pflanze somit binnen weniger Jahre komplett abstirbt. Ein kleiner Prozentsatz der Eschen zeigt jedoch eine Resistenz, sodass möglicherweise zukünftig eine unanfälligere Eschengeneration entstehen könnte. Die Allee in Wilhelms-haven wies zum Zeitpunkt der Begutachtung allerdings noch keine Schäden auf. Weitere...

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Die Berg-Ahorn-Allee südlich von Sankt Andreasberg ist die Allee des Monats Oktober 2017

Geschrieben von klartxt.admin am 13. Juni 2025

Die Allee liegt mitten im Wald und ist Teil des Baumlehrpfades am beliebten John-Kothe-Weg, der am Südosthang des Glockenberges verläuft. Zunächst führt die Allee über eine kleine Lichtung mit einem schönen Ausblick in den benachbarten Wäschegrund (Foto 1). Anschließend schlängelt sich die Allee in den Wald hinein (Foto 2). Trotz des die Allee umgebenden Waldes geht der Alleencharakter auf einer Länge von knapp 150 Metern nicht verloren und die alten Bäume ergeben ein schönes und homogenes Gesamtbild. Neben dem dominierenden Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) finden sich Gewöhnliche Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) und Gewöhnliche Eschen (Fraxinus excelsior) als Einzelbäume in den zwei Baumreihen. Gerade mit den herbstlichen Laubverfärbungen ist der Harz und speziell diese Allee einen Ausflug wert! Fotos: Foto: Max Peters/NHB

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