Flugplatz
Anlage zum Verkehr von Flugzeugen. Sichtbare Relikte historischer Flugplätze können Rollbahnen (Betonfundamente oder Schneisen) und Gebäude (Ruinen) sein.
WeiterlesenAnlage zum Verkehr von Flugzeugen. Sichtbare Relikte historischer Flugplätze können Rollbahnen (Betonfundamente oder Schneisen) und Gebäude (Ruinen) sein.
WeiterlesenSchwimmende Verbindung zum Überqueren eines Flusses. Dauerhafte Fähreinrichtungen in der Landschaft sind Anlegestellen (flach ins Wasser auslaufende Wege) und Fährhäuser. Je nach Antriebsart unterscheidet man Motorfähren und Fähren, die gesegelt, gerudert oder an einem Drahtseil befestigt mit Hilfe der Strömung (Kabel-, Schwebe- oder Gierfähren) den Fluss überqueren.
WeiterlesenAnlage zur Aufnahme des Schienenstranges für die Eisenbahn. Trassen können in unterschiedlichen Geländetopographien verlaufen (Flachland, Gebirge). Weil bevorzugt gerade verlaufende Abschnitte, sehr große Kurvenradien ohne große Steigungen angelegt werden, sind die Trassen z. T. mit künstlichen Taleinschnitten, Dammaufschüttungen, →Brücken bzw. Viadukten und →Tunneln verbunden. Diese Elemente sind gleichzeitig die landschaftsprägenden Teile einer Eisenbahntrasse.
WeiterlesenHier werden solche Gebäude zusammengefasst, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eisenbahnbetrieb stehen (außer →Bahnhof). Nach Funktion und Bauweise lassen sich unterscheiden:
WeiterlesenHier werden alle historischen Gebäude und Anlagen zusammengefasst, die in direkter Nähe zu einer Straße liegen und zu ihr in unmittelbarem funktionalen Zusammenhang stehen, Beispiele siehe Kulturgeschichte.
WeiterlesenBrücken sind Bauwerke, die einen Verkehrsweg o. ä. (z. B. Eisenbahn, Weg, Straße, Rohrleitung) über ein Hindernis führen, z. B. ein Gewässer, eine Talniederung oder einen anderen Verkehrsweg. Nach ihrem Baumaterial lassen sie sich in Holz- Stein-, Stahl- und Betonbrücken gliedern, nach ihrem Konstruktionsprinzip z. B. in Bogen-, Balken-, Platten-, Hänge- oder Rahmenbrücken. Neben festen Brücken gibt es bewegliche wie Dreh-, Hub-, Zug-, Klapp-, Roll- oder Schiebebrücken. Zu unterscheiden sind Brücken von ehemals gemauerten, heute aus Betonrohren bestehenden Durchlässen, durch die Gräben o. ä. unter Verkehrswege hindurchgeleitet werden.
WeiterlesenBahnhöfe mit ihren Empfangsgebäuden dienen Eisenbahnreisenden zum Ein- und Aussteigen bzw. als Aufenthaltsort bei Wartezeiten. Sie zeigen unterschiedliche Größenordnungen und typologischen Formen, abhängig von den zu erschließenden Orten, der Trassenführung und der Gleisanlage. Sehr kleine Bahnhöfe, bei denen ein Empfangsgebäude fehlt, werden als Haltepunkte bezeichnet.
WeiterlesenEin- oder beidseitig von Bäumen gesäumte Straße oder Weg. Im Idealfall besteht eine Allee aus Bäumen gleicher Art und gleichen Alters, bei alten Alleen kann die Einheitlichkeit durch Nachpflanzungen beeinträchtigt sein.
WeiterlesenWüstungen sind ehemalige, aufgegebene Siedlungen des Mittelalters oder der Neuzeit, die in Wäldern oder im Grünland oft mit bloßem Auge an →Wölbäckern oder ehemaligen →Terrassenäckern, seltener an Hauspodesten oder Ruinenresten zu erkennen sind. Im Ackerland, wo Bodenmerkmale durch den Einsatz schwerer Maschinen zerstört werden, kann eine Konzentration von Siedlungsabfall (insbesondere Keramik wie Topfscherben oder Dachziegel) auf eine ehemalige Siedlung hinweisen. Auch alte Flurkarten und Flurnamen können Hinweise auf Wüstungen geben.
WeiterlesenBei der Streusiedlung haben die Hofstellen keinen dörflichen Zusammenhang, sondern liegen als Einzelhöfe isoliert voneinander. Einzelhöfe, die inmitten ihrer Ländereien liegen, nennt man auch Kamphof. Jüngere Einzelhöfe, die im Zuge von Arrondierungen oder Flurbereinigungen entstanden sind, nennt man Aussiedler- oder Einödhof. Ein Gräftenhof ist ein burgähnlich von einem Wassergraben umschlossener Einzelhof.
WeiterlesenDas Straßendorf ist wie das →Hufendorf ein Reihendorf, bei dem die Hofstellen beiderseits der Straße aufgereiht sind. Im Gegensatz zum Hufendorf liegt das Ackerland der Höfe im Gemenge in der Flur verteilt, hat also nicht unbedingt direkten Hofanschluss.
WeiterlesenEine Rodungsinsel ist eine Siedlung (Dorf oder Einzelhof) mit umliegenden Acker- und Grünlandflächen innerhalb eines Waldes. I. d. R. liegt die Siedlung in der Mitte der Freifläche. Rodungsinseln können allerdings leicht verwechselt werden mit Dörfern, die durch spätere Aufforstung wie Rodungsinseln erscheinen (z. B. in der Südheide oder im Wendland). Solche Dörfer erkennt man an Spuren ehemaliger Acker- oder Wiesenbewirtschaftung (z. B. →Terrassenäcker, →Wölbäcker oder →Bewässerungswiesen) im umgebenden Wald.
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