Grenzstein

Grenzstein

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Aus Naturstein behauener oder aus Beton hergestell­ter Stein zur Markierung einer Grenze, oft mit Buchstaben oder Symbolen zur Kenn­zeich­nung der beiden aneinandergrenzenden Territorien. Historische Grenzsteine können bis zu 1 m hoch und mit ihrem unteren Teil fast ebenso tief in die Erde eingelassen sein.

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Wall

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Wälle (vgl. auch →Wallhecke) dienten i. d. R. zur Markierung und ggf. zur Sicherung von Grenzen (Grenzwall). Sie bestehen aus aufgeworfener Erde, z. T. mit aufgeschichteten Steinen oder einer Holzkonstruktion durchsetzt. Sie konnten z. B. Bestandteile einer →Burg oder einer →Landwehr sein oder ehemalige →Trif­ten oder →Gemeinheiten begrenzen. Ihre Höhe liegt zwischen wenigen Dezimetern und mehreren Metern und hängt von der Funktion und den topographischen Erfordernissen ab. Die nach außen weisende Seite des Walls kann steiler als die innere sein, oft ist ihr ein Graben vorgelagert.

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Turm

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Türme sind Bauwerke, deren Höhe ihre Grundfläche um ein mehrfaches übertrifft. Sie stehen frei oder lehnen sich an andere Bauwerke an, diese dann i. d. R. überragend, oder sitzen anderen Bauwerken auf. Türme wurden früher vor allem aus Natur- oder Kunststeinen errichtet, in oberen Geschossen auch aus Holz oder Fachwerk, in jüngerer Zeit auch aus Eisen oder Beton. Sie dienen verschiedensten Zwecken, z. B. als Kirch-, Wehr- oder Wachturm, als →Seezeichen oder als Wasser- oder Förderturm.

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Schanze

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Befestigungsanlage aus hohen Erdwällen an topographisch beherrschender Lage. Die →Wälle bilden meist einen Rhombus oder ein Vieleck, es gibt auch sternförmige, ovale oder unregelmäßige Formen. Die Bezeichnung Schanze für wallartige Befestigungsanlagen ist gebräuchlich, aber nicht immer zutreffend. Tatsächlich kann es sich um →Burgen o. a. handeln.

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Militärische Einrichtungen

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Anlagen, die militärischen Zwecken dienten (Übungsgelände, Flakstellung, Exerzierplatz usw.) oder durch Kriegshandlungen entstanden sind (z. B. Bombentrichter).

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Landwehr

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Einrichtung zur Sicherung und Markierung von Grenzen, bestehend aus einem oder mehreren parallelen Wällen und Gräben. Der Höhenunterschied zwischen der ehemals wassergefüllten Grabensohle und der früher mit Dornenhecken bepflanzten Wallkrone betrug i. d. R. mehrere Meter, kann sich aber im Lauf der Jahrhunderte durch Erosion verringert haben. Häufig verliefen Landwehren nicht exakt auf der tatsächlichen Grenze, sondern nutzen die Gunst des vorhandenen Geländes, indem unwegsame Gebiete durch eine Landwehr miteinander verbunden wurden. Durchlässe einer Landwehr waren mit Warten gesichert, das sind Beobachtungstürme aus Holz oder Bruchstein auf erhöhten Stellen. In Niederungsbereichen konnten Landwehren bisweilen nur aus →Grä­ben und →Kanälen bestehen, in unwegsamen Mooren und Flußniederungen auch aus einfachen →Wallhecken.

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Burg

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Burgen sind Bauwerke zur militärischen Verteidigung. Je nach ihrer Lage unterscheidet man Höhenburgen an exponierter Stelle in Mittelgebirgen und Niederungsburgen (Wasserburgen) im Tiefland. Insbesondere bei Höhenburgen wurden landschaftliche Gegebenheiten (z. B. Bergsporne) einbezogen. Je nach Alter und Bauart der Burg sind oft nur noch →Wälle (Rund-, Ring- oder Abschnittswälle), →Mauern oder →Gräben erhalten, bei jüngeren Burgen auch ganze Gebäudekomplexe. Ein spezieller Burgentyp ist die Motte, ein von einem Wassergraben umgebener, künstlicher Hügel mit hölzernem oder steinernem Turm, meist mit Vorburg oder Wirtschaftshof. Wo der Hügel fehlt, spricht man von einer Turmburg.

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Wrack

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Gesunkenes, gestrandetes oder auf andere Weise unbrauchbar gewordenes Schiff.

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Weg

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Ein Weg (auch Pfad oder Pad, in Ostfriesland auch Wedel oder Specken) ist eine Verkehrsverbindung, die im Gegensatz zur →Straße eher dem untergeordneten, nicht motorisierten Verkehr dient. Wege lassen sich anhand äußerer Merkmale wie Lage, Verlauf, Befestigungsmaterial oder Ausprägung gliedern:

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Tunnel

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Tunnel sind künstlich hergestellte Hohlräume von größerem, in der Regel röhrenförmigem Querschnitt, die unter der Erdoberfläche horizontal oder leicht geneigt angelegt sind und der sicheren und ungehinderten Durchführung von Verkehrswegen oder Leitungen (z. B. in Steinbrüchen) dienen. Zur Stützung der Frontböschungen der Voreinschnitte und zum Schutz gegen Steinschlag sind an den Mundlöchern in der Regel Portale ausgebildet, die insbesondere bei Eisenbahntunneln aufwendige Architekturformen aufweisen.

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Straße

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Verkehrsverbindung; im Gegensatz zum →Weg ist die Straße i. d. R. befestigt und von höherer Bedeutung. Historische Straßen lassen sich anhand ihrer Funktion (siehe Kulturgeschichte) oder anhand ihres Materials (Natur-, Ziegel- oder Kopfsteinpflasterstraßen, siehe Abb. Kap. 1.4.2) gliedern. Sie können in aktuell genutz­te und modern gestaltete Straßen übergegangen sein oder als Relikte in der Landschaft erhalten sein (z. B. als →Hohlwege)

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Seilbahn

Geschrieben von klartxt.admin am 17. März 2025

Beförderungsmittel für Menschen oder Güter, bei dem Gondeln oder Loren an Drahtseilen frei in der Luft hängend (Luft-Seilbahn) oder von Drahtseilen auf Schienen gezogen werden (Stand-Seilbahn). Die wesentlichen landschaftlichen Bestandteile einer Seilbahn sind Stationsgebäude, Gleise, Pfeiler und Schneisen.

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