Schacht
Senkrechter (früher auch stark geneigter) Zugang einer Grube. Man unterscheidet Hauptschächte zum Abtransport des geförderten Materials mittels →Fördergerüsten (siehe Abb.) von Wetterschächten und Lichtlöchern zur Belüftung.
WeiterlesenSenkrechter (früher auch stark geneigter) Zugang einer Grube. Man unterscheidet Hauptschächte zum Abtransport des geförderten Materials mittels →Fördergerüsten (siehe Abb.) von Wetterschächten und Lichtlöchern zur Belüftung.
WeiterlesenStätte zur Gewinnung von Salz aus Sole. Zu einer Saline gehörten i. d. R. Betriebsgebäude, teilweise Gradierwerke (mehrere Meter hohe, mit Schwarzdornreisig behängte Holzgerüste), →Gräben zur Wasserzu- und -ableitung und →Teiche.
WeiterlesenEine Pinge ist eine durch Bergbau entstandene Vertiefung. Man unterscheidet nach Gestalt und Ursache:
WeiterlesenUnter Öfen werden hier Kalk- bzw. Gipsbrennöfen zur Herstellung von gebranntem Kalk bzw. Gips zusammengefasst. Öfen gibt es auch im Verhüttungswesen (→Bergbaubauwerke), bei der Glasherstellung (→Glashütte) oder in →Ziegeleien.
WeiterlesenMeilerplätze (auch Köhlerplatten) sind mehr oder weniger runde Plätze von bis zu zehn Metern Durchmesser, an dem Meiler stehen oder standen. Ehemalige Meilerplätze sind nur an Holzkohleresten im Boden zu erkennen, in Hanglage auch an einer ebenen, terrassenförmigen Ausbuchtung.
WeiterlesenDie Bezeichnung Kuhle dient hier als Sammelbegriff für Vertiefungen der Erdoberfläche, die durch obertägigen Abbau von mineralischen Rohstoffen entstanden sind; ausgenommen sind Vertiefungen durch Bergbautätigkeiten in Festgestein (→Pinge). Ihre Größe liegt zwischen wenigen Quadratmetern und vielen Hektaren (moderner Tagebau), ihre Tiefe kann 20 Meter und mehr betragen. Je nach Bodendurchlässigkeit und Grundwasserstand können Kuhlen nach Einstellung des Abbaus mit Wasser gefüllt sein (z. B. Ziegelteich, Baggersee).
WeiterlesenEine Halde (auch Kummerhaufen) ist eine Aufschüttung von bergbaulich gewonnenem, unsortiertem Gesteinsmaterial. Eine Berge- oder Grubehalde entsteht bei untertägigem Abbau (es gibt kaum eine Grube ohne Halde!). Von einer Abraumhalde spricht man bei Tagebaubetrieben oder →Steinbrüchen. Eine Schlackenhalde besteht aus Abfallstoffen der Verhüttung und ist neben unscheinbaren Mauerresten das einzige Relikt einstiger Schmelzöfen. Bei einem hohen Anteil an Schwermetallen kann die Schlackenhalde eine spezielle Vegetation (Schwermetallflur) aufweisen. Morphologisch lassen sich Hanghalden (am Hang aufgeschüttet), Plateauhalden (flach geschüttet, in ebenem Gelände) und steile Kegelhalden (z. B. Kalisalzbergbau) unterscheiden.
WeiterlesenOrt zur Herstellung von Glas. Äußere Merkmale jüngerer Glashütten sind seit 1870 eine spezielle Dachform des Glashüttengebäudes sowie ein Schornstein. Das Dach war als Satteldach konstruiert und hatte einen zusätzlichen Dachlüfter, einen kleinen seitlich offenen Aufsatz zum Entweichen der Hitze.
WeiterlesenBauwerke im Zusammenhang mit Bergbau, u. a.:
WeiterlesenSteinmale sind Steine, die in vorgeschichtlicher oder mittelalterlicher Zeit von Menschen in ihrer Lage oder Form verändert wurden.
WeiterlesenOft prächtiges Gebäude zur Familienbestattung. Mausoleen können Bestandteil eines →Friedhofs sein, oder sie gehören zu einem →Erbbegräbnis und liegen damit in der freien Landschaft bzw. innerhalb einer Parkanlage.
WeiterlesenEin aus 14 Stationen bestehender Weg zur Betrachtung der Leiden Christi. Die Stationen bestehen aus Wegkreuzen, Gedenksteinen, Figuren oder Bildern, den Abschluss bildet häufig eine Anhöhe (Kalvarienberg).
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