Veranstaltungsarchiv

Wege zur Innenentwicklung in ländlichen Räumen

Bauen und Wohnen in Zeiten von Integration und Demografie Tagung am 13. Februar 2017

Die bauliche Siedlungsentwicklung in den ländlichen Räumen Niedersachsens ist derzeit maßgeblich von zwei zum Teil gegenläufigen Phänomenen der Bevölkerungsentwicklung geprägt: Mit den Schlagworten Demografischer Wandel und Flüchtlingszuzug sind diese plakativ benannt. Diese Entwicklungen beeinflussen vor allem auch die Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden in ländlichen Räumen. Neben dem Umbau, der Wieder- oder Weiternutzung von Bestandsgebäuden sind es auch die geplanten Neubauten, die das Bild unserer Regionen in den nächsten Jahren nachhaltig verändern und prägen können. Die Tagung möchte die Möglichkeiten und Chancen, die in dieser Entwicklung liegen, aufzeigen und zur Diskussion stellen. Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Diskussion teilzunehmen.

Flyer und Programm

 

Menschen für Natur und Landschaft begeistern!

Tag des Heimatwissens am 11. März 2017 in Hondelage

Sie engagieren sich im Naturschutz, zählen Vögel in ihrem Garten, erfassen Relikte der Kulturlandschaft oder sammeln mit einer Smartphone-App Alleen in Niedersachsen? Citizen Science hat viele Formen. Allen gemeinsam ist das Engagement von Laien, die sich in ihrer Freizeit einem bestimmten Thema zuwenden, etwas sammeln, bewahren und erforschen. Grundlegend dafür ist die Begeisterung für ein Thema.
Mit einer interdisziplinären Tagung möchten wir Ihnen verschiedene Herangehensweisen aus dem Arten- und Geotopschutz sowie dem Schutz von historischen Kulturlandschaftselementen vorstellen und herausfinden, wie Interessierte für die eigene Arbeit gewonnen und längerfristig an ein Projekt gebunden werden können. Darüber hinaus möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, wie Ehrenamtlichen die richtige Wertschätzung entgegen gebracht werden kann und wie man über die eigene Arbeit in der Öffentlichkeit informiert, um Interessierte zu gewinnen.
Der Niedersächsische Heimatbund (NHB) lädt Sie dazu gemeinsam mit dem Förderkreis Umwelt- und Naturschutz (FUN) auf dem Tag des Heimatwissens im NaturErlebnisZentrum Hondelage ein. Das vielfältige Engagement in Hondelage an der Saurierfundstätte, der Renaturierung der Schunter und der Kulturlandschaftserfassung bietet eine gute Ausgangssituation für die Tagung.
Für Heimatwissen begeistern, aber wie? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns! Wir freuen uns auf Sie!

Flyer und Programm

 

Spektakel oder Wissen - Inszenierung oder Inhalt? Welche Formate dienen der Vermittlung von Themen wie Naturschutz und Kulturlandschaft?

Naturschutz, Nachhaltigkeit, Kulturlandschaft - bedeutsame Themen für die gesamte Gesellschaft, nur oft schwergängig in der Vermittlung. Je nach Ausrichtung des Vermittlungsansatzes ist es dem einen zu abstrakt und emotionslos - dem anderen zu substanzlos und spaßorientiert. Wir glauben, dass dies kein Widerspruch sein muss. Sondern dass es intelligente Formate für die Vermittlung komplexer Inhalte gibt, die verschiedenste Sinne im Menschen ansprechen. Und die auch den Wissensdurst stillen - oder ihn zumindest erst einmal entfachen. Voraussetzung einer erfolgreichen Planung ist dabei auch: Klarheit über die angestrebten Vermittlungsziele herstellen. Grundfragen dafür sind: Was will ich vermitteln? Wie sieht mein erster Schritt aus? Welche mittelfristigen Ziele strebe ich an? Und welche Zielgruppe habe ich im Auge? Die Veranstaltung dient dieser Zielklärung und will gleichzeitig vielfältige Anregungen geben. Lassen Sie sich inspirieren von wegweisenden, übertragbaren Beispielen aus der Museumspädagogik, dem Kultur- und Eventmanagement bis hin zur Theaterpädagogik.

Die Veranstaltung findet am 30. März 2017 in Zusammenarbeit mit der Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz in Schneverdingen statt.

Flyer und Programm

 

Digitalisierung – Chancen und Risiken für ländliche Räume

Tagung der Allianz Ländlicher Raum am 24. April 2017

Das Thema der Digitalisierung trift alle Lebensbereiche und ist in aller Munde. In den meisten Fällen wird es vor allem mit städtischen Räumen und der Industrie erwähnt: Smart Cities und Industrie 4.0 sind bekannte Schlagworte. Welche Chancen und Risiken bringt aber die Digitalisierung für ländliche Räume mit sich? Wie werden sich beispielsweise Nahversorgung, wirtschaftliche Aktivitäten und das Gemeinwesen bei fortschreitender Digitalisierung der Lebenswelten verändern? Welche Herausforderungen und Handlungsnotwendigkeiten resultieren hieraus für Kommunen und Wirtschaftsakteure in ländlichen Räumen? Diesen Fragen wollen wir mit Experten aus ganz Deutschland nachgehen. Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion um Smart Rural Areas zu beteiligen.

Flyer und Programm

Zukunftsblick(e) – Lebendige Beispiele im ländlichen Raum

Am 03.08.2017 findet der dritte regionale Exkursionstag zum Thema "Zukunftsblick(e) - Lebendige Beispiele im ländlichen Raum" statt.

Mit der dritten Exkursion der Allianz ländlicher Raum, die in diesem Jahr in die südliche Weser-Ems Region führt, möchten wir Ihnen wieder spannende und interessante Beispiele aus Niedersachsen vorstellen. Entlang der Themen Bauen, Leben, Arbeiten, Wohnen und Lernen zeigen wir Ihnen an konkreten Beispielen wie innovativ und einzigartig in den ländlichen Regionen Niedersachsens agiert wird. Neben sogenannten „hidden champions“, werden wir Motivationen für Aktivitäten, Unternehmensphilosophien, kommunale Handlungsspielräume, Beispiele für herausragende Baukultur und vieles mehr direkt vor Ort erleben. Mit dem Aufzeigen dieser vielfältigen Möglichkeiten möchten wir Ihnen Anregungen und Diskussionsgrundlagen für eigene Ideen geben. Am authentischsten sind gute Beispiele erfahrbar, indem diese persönlich durch Bereisung und Besichtigung in Augenschein genommen werden, sprich durch fachlich geführte Exkursionen.
Die Begleitung der einzelnen Exkursionstage erfolgt durch Vertreter der Allianz Ländlicher Raum, wobei die konkreten guten Beispiele sowie deren Entstehungsgeschichte, Hintergründe, Finanzierung, aber auch Hemmnisse von den Projektträgern selbst vorgestellt werden.
Begleiten Sie uns am 3. August 2017 nach Bissendorf, Ostercappeln, Lohne, Bohmte und Bad Essen und kommen Sie ins Gespräch mit regionalen und lokalen Akteuren. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Flyer und Programm

 

Expertenworkshop Region im Unterricht

Der Erlass „Die Region und ihre Sprachen im Unterricht“ (http://bit.ly/1K8RhUp) besteht in seiner jetzigen Form seit 2011. Durch diesen Erlass wurde die Einbindung regionaler Themen im Unterricht festgeschrieben und das Niederdeutsche in vielen Schulen in Niedersachsen etabliert.
Nach einer zweijährigen Verlängerung endet der Erlass in dieser Form Ende 2018. Nach Ansicht des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. (NHB) ist es notwendig, bereits jetzt über eine Neufassung des Erlasses zur Einbindung regionaler Themen in den Unterricht nachzudenken.
Wie sollte dieser Erlass aussehen? Über diese Frage möchten wir  in einem Expertenworkshop am 10. August 2017 von 10.00 – 17.00 Uhr im Historischen Museum Hannover (Pferdestraße 6, 30159 Hannover) diskutieren. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme am Expertenworkshop nur durch persönliche Einladung möglich ist.

Einladung

 

2016

Zwischen Königreich und Provinz - Hannover und die Schlacht bei Langensalza 1866

1866 wurde aus dem Königreich Hannover eine Provinz im Königreich Preußen. Die Erinnerungen an Hannover scheinen in Niedersachsen auch 150 Jahre danach sehr unterschiedlich zu sein. Während die Geschichte der Welfen eine immer positivere Rolle zu spielen scheint, sind die Ereignisse um die Schlacht bei Langensalza und die Annexion Hannovers durch Preußen in der kollektiven Wahrnehmung beinahe vergessen. Der Niedersächsische Heimatbund e.V. möchte gemeinsam mit dem Heimatbund Niedersachsen und dem Historischen Museum Hannover am 9. Juni 2016 im Historischen Museum Hannover über das Jahr 1866 und seine Folgen für Hannover diskutieren. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Einladung und Programm

 

Herbsttreffen des Archäologischen Arbeitskreises Niedersachsen (ArchAN) und Tag des Heimatwissens

Kaum ein Tag, an dem nicht über eine neue archäologische Entdeckung in der Zeitung berichtet wird. Kaum ein Monat, in dem nicht eine archäologische Ausstellung ihre Tore öffnet. Es lohnt, sich einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, vor denen Archäologie sich heute entfaltet. Zunächst wird sich der Blick auf die hervorragende Arbeit der staatlichen und kommunalen Denkmalpfleger richten und die Vermittlung der Kuratoren in den Museen. Dass es neben diesen Berufsarchäologen aber Hunderte von interessierten Amateuren gibt, die sich der Sache der Archäologie verschrieben haben, ist weniger greifbar.

Ziel der Veranstaltung ist es, über den Anteil an Forschung und Prospektion, zur Auswertung und Vermittlung von Seiten der Amateure und Hobbyarchäologen in Niedersachsen zu berichten. Den etwa 100 hauptberuflichen und ausgebildeten Archäologinnen und Archäologen steht eine Vielzahl von ehrenamtlich Engagierten gegenüber, organisiert in über 30 Vereinen und Arbeitsgruppen, oder auch als einzelne Beauftragte der Denkmalpflege.

Auf Einladung der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Nordwestdeutschland, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, findet das diesjährige Herbsttreffen des ArchAN im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg statt. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie ehrenamtliche Archäologie in Niedersachsen heute funktioniert und welche Bedeutung ehrenamtliche Arbeit für die staatliche Denkmalpflege und Museen hat.

Datum: 29. Oktober 2016, 10:00 - 17:00 Uhr

Einladung und Programm

 

Wie kommt Sprache an? Chancen und Möglichkeiten der niederdeutschen Sprache

Nach einem ersten erfolgreichen Treffen im vergangenen Jahr möchte der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) die Kontakte zu den Vereinen und Plattdeutschbeauftragten in Niedersachsen weiter ausbauen. Was bewegt die niederdeutsche Sprechergemeinschaft aktuell? Was leistet die Sprache in den Regionen? Welche Bedeutung hat Mehrsprachigkeit in Niedersachsen? Und was braucht die niederdeutsche Sprache ganz konkret?

Darüber möchten wir mit Ihnen am 18. November 2016 in der Katholischen Akademie Stapelfeld diskutieren. Gemeinsam mit dem Heimatbund für das Oldenburger Münsterland und der Oldenburgischen Landschaft freuen wir uns auf einen spannenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Einladung und Programm

2015

Leve Frünnen van de plattdüütsche Spraak,

de Nedersassisch Heimatbund mit sien Fackgrupp Nedderdüütsch liggt dor wat an, dat de Minschen, de op dat Flack Plattdüütsch togang sünd, sük treffen, kennenlernen un vannanner Bescheed weten. Wi willen nu en eerste Veranstalten dörföhren, wor man kieken kann, wat löppt un wat för de Stöön van Plattdüütsch nödig deit. To disse Versammeln vun Verenen, de för Plattdüütsch warken, un vun Platt-düütschbeupdraggten ut ganz Neddersassen much wi Jo hiermit van Harten inladen. Dat schall an
Fredag, de 27. November 2015, vun 14.30 – 19.30 Ühr in de Museumskroog / Junker van der Spekken Speckener Weg 34, 26160 – Bad Zwischenahn

Anmellens bit to de 23.11.2015 an de Nedersassische Heimatbund (NHB).

Programm (PDF-Datei)
 

Friedhofstagung in Oldenburg

Am 4. November 2015  in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr wird im Stadtmuseum Oldenburg eine Fachtagung zum Thema „Friedhofsblicke – Sichtweisen auf Orte der Bestattung“ stattfinden. Die Tagung setzt damit die in 2014 begonnene Reihe des NHB zum Themenbereich Friedhof fort.

In Oldenburg werden die verschiedenen Perspektiven auf Friedhöfe, sei es in der Gestaltung, der Planung, der Denkmalpflege oder der Verwaltung in den Mittelpunkt gerückt. Den Tagungsteilnehmern ist es zudem möglich, an einer Exkursion zum Gertrudenfriedhof in Oldenburg teilzunehmen.

 

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Einladung zur Tagung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Anmeldeschluss: 26.Oktober 2015

Einladung zur Tagung Friedhofsblicke

Der Friedhof aus naturwissenschaftlicher Sicht Prof. Dr. Hansjörg Küster, Präsident des NHB

Rolle und Bedeutung des Bestatters: Anforderungen - Wandel - Veränderungen Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V.

 


"2. Tag des Heimatwissens gemeinsam mit der 43. Herbsttagung des HALD"

Nach der ersten erfolgreichen Tagung im Juni 2015 in Cloppenburg, wollen wir mit einer zweiten Tagung am 26. September im Museumsdorf Hösseringen die Bedeutung der Laienforschung im Rahmen des Heimatwissens noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Der Niedersächsische Heimatbund sieht es als besonders wichtig an, den Dialog zwischen ehrenamtlicher und institutionalisierter Forschung zu stärken. Der Tag des Heimatwissens soll als fester Bestandteil im Programm des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. etabliert werden und unter den Begriffen “Citizen Science” oder „Bürgerwissenschaft“ zu einer intensiven und gleichberechtigten Kooperation zwischen Heimatforschern und institutionalisierter Wissenschaft anregen. Die thematischen Schwerpunkte werden variieren und sich im Herbst 2015 hauptsächlich an den Kriegen des 20. Jahrhunderts orientieren.
Zusätzlich gibt es am 27. September die Möglichkeit an der Exkursion des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg teilzunehmen. Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer.

Anmeldeschluss: 21. September 2015
Datum: 26./27. September 2015
Ort: Museumsdorf Hösseringen

Einladung (PDF-Datei 6553 KB)

 


"Ländlicher Raum im Aufbruch?! – Förderung in Niedersachsen 2014-2020"

Mit der Genehmigung des niedersächsischen Multifondsprogramms (EFRE/ESF) sowie dem PFEIL (Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum) beginnt im Jahr 2015 die konkrete Umsetzung der Förderperiode 2014-2020. Zahlreiche Richtlinien wurden bereits in Kraft gesetzt oder folgen in Kürze.
Die Tagung will die Fördermöglichkeiten für die ländlichen Regionen fondsübergreifend aufzeigen und mit Ihnen diskutieren, ob mit diesen ein Aufbruch ländlicher Räume in Niedersachsen gelingen kann.
Die Allianz Ländlicher Raum lädt Sie dazu herzlich ein. Anmeldeschluss ist der 21. August 2015. Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer.

Einladung Ländlicher Raum im Aufbruch (PDF-Datei 2.313 KB)

Anmeldefax Ländlicher Raum im Aufbruch (PDF-Datei 142 KB)

Veranstaltungsdatum: 02.September 2015, 10:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Akademie des Sports, Toto-Lotto-Saal, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover.

Vorträge Ländlicher Raum Im Aufbruch

Aktivitäten des Landessportbundes im ländlichen Raum; Norbert Engelhardt (PDF-Datei 1,55 MB)

Von der Projektidee bis zur Proejektumsetzung - der Weg von der Projektentscheidung und -bewilligung; Patricia Bonney, ArL Weser-Ems (PDF-Datei 194 KB)

Neuerungen im Antragsverfahren; Stefan Kleinheider, NBank (PDF-Datei 855 KB)

Ländlicher Tourismus, Kulturerbe und energetische Sanierung von Kultureinrichtungen; Henning Isensee, ML (PDF-Datei 557 KB)

Tourismusförderung; Edmund Rohde, NBank (PDF-Datei 93,5 KB)

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Energieeinsparung und Energieeffizienz beiöffentlichen Trägern sowie Kultureinrichtungen; Heike Fliess, MWK (PDF-Datei 730 KB)

Brachflächenrecycling; Stefan Nolte, MU (PDF-Datei 466 KB)

Flurbereinigung; Martin Gottwald, ML (PDF-Datei 40,5 KB)

Flächenmanagement für Klima und Umwelt; Martin Gottwald, ML (PDF-Datei 39,8 KB)


Fachexkursion "Zukunftsblick(e) - Lebendige Beispiele im ländlichen Raum"

Wir möchten Sie zur Fachexkursion mit dem Titel „Zukunftsblick(e) – Lebendige Beispiele im ländlichen Raum“ am 15.07.2015 einladen.

Als Veranstaltung der Allianz ländlicher Raum (NSGB, NLT, ALR und NHB) wollen wir gute Beispiele ländlicher Entwicklungspraxis überregional sichtbar und bekannt machen und somit Anregungen für andere Akteure geben. Dies wird der erste von insgesamt vier Exkursionen in Niedersachsen sein.

Die Anmeldung erfolgt über Frau Lena Franke (Projektmanagerin, Gemeinde 5.0: Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund, Arnswaldtstr. 28, 30159 Hannover.      Tel 0511 30285-66, Fax 0511 30285-866; franke@nsgb.de

Flyer_Zukunftsblicke (PDF-Datei 2,4 MB)


Tag des Heimatwissens – Citizen Science

Der Erste Weltkrieg in der Region

Die Tagung

Der Niedersächsische Heimatbund sieht es als besonders wichtig an, den Dialog zwischen privater und institutionalisierter Forschung zu stärken. „Citizen Science“ ist ein Begriff, der in diesem Zusammenhang aktuell immer wieder genannt wird. Er stellt eine intensive und gleichberechtigte Kooperation von privaten Experten und akademischen Wissenschaftlern in den Mittelpunkt. Dabei ergänzen sich die breite Erfahrung der Wissenschaftler und das enorme Detailwissen der Heimatexperten. Nach vielen positiven Erfahrungen im naturwissenschaftlichen Bereich wollen wir dieses Prinzip nun auf die Heimatforschung anwenden.

Als thematisches Beispiel, an dem wir Ihnen auf dieser Tagung das Prinzip von Citizen Science erläutern wollen,  haben wir den Ersten Weltkrieg gewählt, der gerade für regionale Projekte ein vielversprechendes Forschungsobjekt ist.

Nach einführenden Vorträgen laden wir Sie ein, gemeinsam mit den ReferentInnen in verschiedenen Arbeitsgruppen Ihre methodischen Kenntnisse anhand intensiver inhaltlicher Praxis auszuprobieren und zu festigen. Es geht insbesondere darum, für Sie wichtige Forschungsfragen in Bezug auf die Spuren des Krieges vor Ort zu entwickeln und die verfügbaren Quellen zur Interpretation zu nutzen.

An diesem Tag geht es nicht darum Wissen von oben weiterzugeben, sondern Strategien für eine ertragreiche Partnerschaft zwischen allen Forschenden zu finden. Ein verbesserter Dialog während und durch diese Veranstaltung ist ein wichtiger erster Schritt und liegt uns für unsere Mitglieder besonders am Herzen. Deswegen endet die Veranstaltung mit einem großen Plenum, in dem nicht nur die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt werden, sondern auch über die eigenen Erfahrungen und Erwartungen diskutiert werden wird.

Der Niedersächsische Heimatbund und seine Partner laden Sie zu dieser Tagung am Samstag, 06. Juni 2015 herzlich ein. Wir freuen uns mit Ihnen auf einen interessanten und erkenntnisreichen Tag in Cloppenburg.

Ort & Ablauf

Ort: Museumsdorf Cloppenburg, Münchhausenscheune

Termin: 6. Juni 2015

Dauer: 9:00 – 17:00

Einladung Citizen Science (PDF-Datei 1,76 MB)


Zukunftswerkstatt „Historische Kulturlandschaften in Niedersachsen“

Expertenworkshop der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz (NNA) und des Niedersächsischen Heimatbundes am 11. und 12. März 2015 in Schneverdingen

Historische Kulturlandschaften und Kulturlandschaftsteile, wie die Lüneburger Heide, die ostfriesischen Fehngebiete oder die oberharzer Bergwiesen, sind wichtige Bestandteile des niedersächsischen Kultur- und Naturerbes; sie müssen auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Wie dieses Erhaltungsziel und seine Umsetzung in die geplante Naturschutzstrategie für Niedersachsen und dem Landschaftsprogramm Berücksichtigung finden sollten, dazu haben am 11. und 12. März 23 Expertinnen und Experten auf einem gemeinsamen Workshop der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz und des Niedersächsischen Heimatbundes in Schneverdingen Empfehlungen erarbeitet. In dem sechsseitigen Dokument, das am Ende des Workshops dem Vertreter des Umweltministeriums, Herrn Norbert Burget, überreicht wurde, wird besonders die Erstellung einer „Kulturlandschaftsgliederung“ als notwendige Voraussetzung für weitere Planungen herausgestellt. Neben Empfehlungen zu normativen und praktischen Schutzmaßnahmen werden zahlreiche Anregungen zur Bildung und Vermittlung von historischen Kulturlandschaften gegeben. Nur für das, was wir wertschätzen, setzen wir uns auch ein.

Einladung und Programm (PDF.256KB)

Empfehlungen zur Erhaltung von historischen Kulturlandschaften (PDF.328KB)

 

 

2014

Heimat. Wissen. Schaffen. - Heimat als Partner für Bildung und Kultur - Tagung in Nienburg am 26.11.2014

Die Tagung

Das Wissen um regionale Bezüge und Heimat hat einen großen Stellenwert. Das wurde in den letzten Jahren bei verschiedenen impulsgebenden Veranstaltungen deutlich. Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Weser-Hunte möchte der Niedersächsische Heimatbund am Mittwoch, den 26. November 2014 die Möglichkeit schaffen, Wege und Ziele zu erörtern, wie Heimat-, Bürger- und Kulturvereine ihr vielfältiges Wissen in die Bildungs- und Kulturlandschaft der Region und des Landes einbinden können.

Nichts ist für die überwiegend ehrenamtlich agierenden Vereinsmitglieder frustrierender als Engagement, das durch vermeidbare Fehler zum Scheitern verurteilt ist. Um hier zu unterstützen, wird an diesem Tag diskutiert, welche Schritte und Planungen notwendig sind und was für die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten usw...), Tourismus und Wissenschaft mit Vereinen und Initiativen wichtig ist.

An konkreten Beispielen werden sowohl Vertreter aus Wissenschaft, Schule und Tourismus, als auch Initiativen wie Museen und Vereine ihre Arbeit vorstellen. Im Mittelpunkt soll stehen, was lohnend ist, um Kultur spannend und erfolgreich in Vermittlungs-, Bildungs- und Tourismusmodelle zu integrieren.

 
 

Zur Zukunft der Dörfer und ländlichen Räume in Niedersachsen - PFEIL 2014 - 2010 im Praxistest in Hannover am 1. Oktober 2014

 
 

"Wohin wir gehen - Perspektiven zur Bestattungskultur"

Bestattungen im historischen, kulturellen und funktionalen Kontext

 

Friedhöfe sind seit jeher Orte der Erinnerung, der Trauer und der Ruhe – sie sind ein Stück unserer Kulturgeschichte. Auch in Niedersachsen haben sich in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen stark verändert. Aufgelassene Friedhöfe, die als Parkanlagen fungierten, existieren neben Anlagen, die seit vielen Jahrhunderten in Funktion sind. Hinzu kommen die vielen neuen Formen der Bestattung wie Friedwälder, Seebestattungen, Columbarien und auch die Bestattungsformen, die sich durch die vielfältigen Bevölkerungsgruppen in Niedersachsen ergeben haben und noch ergeben werden. Die rechtlichen Bedingungen sowie der Platzbedarf und der individuelle Umgang mit dem Tod sind wichtige Faktoren, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Der Niedersächsische Heimatbund und seine Partner wollen in dieser Tagung am Donnerstag den 10. Juli 2014 ein breites Spektrum an historischen und zukunftsorientierten Beiträgen bieten, um die Vielfältigkeit des Themas Bestattungskultur gerecht zu werden und neue Impulse geben zu können.

Programm (PDF, 2401 KB)

Kooperationspartner:
HAWK Hildesheim
Klosterkammer Hannover
Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Renaissance Gartenfriedhof e.V.

2013

 Fachtagung "Bedeutung, Schutz und Vermittlung von Geotopen – Zeugnisse der Erdgeschichte"
16. November 2013 in Hannover

Gemeinsame Fachtagung des Niedersächsischen Heimatbundes und der Leibniz Universität Hannover, Institut für Geobotanik
Sonnabend, den 16. November 2013, 9.30 – 17.30. Uhr, Leibniz-Universität Hannover, Parkettsaal

Erdgeschichtliche Erscheinung wie Höhlen, Felsformationen, Dünen, Fossilien und Moore hatten für den Menschen schon seit jeher eine Bedeutung als Wohn- und Kultstätten oder zur Gewinnung von Rohstoffen. Heute dienen diese „Geotope“ zumeist als Orte der Forschung, Bildung und Erholung. Für die Heimatpflege können sie wichtige Identifikationsorte bilden. Zudem bilden Geotope häufig den Lebensraum für eine besondere Pflanzen- und Tierwelt. Hieraus resultieren unterschiedliche Ansprüche an die Nutzung und den Schutz von Geotopen.

In Niedersachsen werden Geotope vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erfasst und bei besonderer Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz u.a. als „Naturdenkmale“ von den unteren Naturschutzbehörden geschützt. Bei herausragender Bedeutung können sie vom Umweltministerium als „Nationale Naturmonumente“ ausgewiesen werden. Seit der Novellierung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes im Mai 2011 sind „herausragende Denkmale der Erdgeschichte“ auch als Kulturdenkmale geschützt.

Mit der Einbeziehung der Geotope in den Denkmalschutz sind Fragen aufgeworfen worden, die den NHB und seine Mitgliedsvereine in verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Heimatpflege wie dem Naturschutz, der Landschaftspflege und der Archäologie berühren und Anlass zu einer grundsätzlichen Betrachtung des Umgangs mit „Geotopen“ geben: Für wen haben Geotope welche Bedeutung? Welche Ansprüche an Schutz und Nutzung leiten sich hieraus ab. Wer ist in Niedersachsen zuständig für Erfassung, Bewertung, Schutz und Pflege von welchen Geotopen? Wie werden dabei Öffentlichkeit, Nutzungsberechtigte und insbesondere das ehrenamtliche Engagement mit einbezogen? Wie wird in anderen Bundesländern verfahren? Diese und weitere Fragen zur Erhaltung und Nutzung von Geotopen in Niedersachsen sollen auf der Tagung mit Blick auf den zukünftigen Umgang mit diesen Zeugnissen der Erdgeschichte erörtert werden.

Informationen zu den Vorträge erhalten Sie über die Geschäftsstelle des NHB.

Einladung und Programm (PDF, 441 KB)

Geotoptagung Ergebnisse (PDF, 407 KB)


Fachtagung "Heimat(en) als kultureller Bildungsauftrag"
16. August 2013 in Wolfenbüttel

Begrüßung
Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss I Prof. Dr. Hansjörg Küster
 
Heimat(en) und Bildung – und was das eine mit dem anderen zu tun hat
 
Impulsvortrag „Heimat(en)“
Verena Schmitt-Roschmann, Journalistin und Buchautorin, Berlin (PDF-Datei, 155, KB)
 
Impulsvortrag Bildung
Bildung im kulturräumlichen Kontext
Prof. Dr. Fritz-Gerd Mittelstädt,
Institut für Geographie, Universität Osnabrück
 
Was heißt das nun für uns? – Kulturelle Bildung in Heimatvereinen
Fragen an die Heimatvereine – Was ist zu tun?
Gabriele Speckels M.A., Institut für Materielle Kultur, Universität Oldenburg
 
Vier Best-Practice-Beispiele
 
Heimat und Schulen
Engelbert Beckermann I Gabriele Henneberg M.A., Cloppenburg (PDF-Datei, 158 KB)
 
Heimat und Natur
Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (FEMO) e.V.
Karl-Friedrich Weber, Königslutter
 
Heimat und das gesamte Dorf
Marie-Luise Lumme I Begoña Struß, Melle-Wellingholzhausen (PDF-Datei, 195 KB)
 
Heimat und neue Heimat
SPOKUSA – Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Dörte Redmann, Hannover